Struktur und Konzeption der Bundeskonferenz Schulleitung Gesundheitsfachberufe (BKSG)

 

Die Mitgliederversammlung hat am 25.02.2005 eine Satzungsänderung beschlossen: Neben der Einzelmitgliedschaft im BLGS e.V. können auch Bildungseinrichtungen im Berufsfeld der Gesundheitsfachberufe die Mitgliedschaft im BLGS e.V. erwerben.
Hintergrund dieser Strukturreform des BLGS e.V. ist die Tatsache, dass infolge der neuen Gesetzeslage und der sich verändernden Ökonomie im Gesundheitswesen die Bildungslandschaft für die Pflege- und Gesundheitsberufe vor neuen Herausforderung steht. Die Schulleitungen sind im besonderen Maße gefordert; diese Position erfährt eine Aufwertung in Kompetenz und Eigenverantwortlichkeit. Zunehmend werden mehr betriebswirtschaftliche Kompetenzen und Managementkompetenzen erwartet. Zukünftig ist für diese Position ein Hochschulabschluss gefordert. Die bereits seit Jahren im Beruf stehen und dort Ihrer Leistungsfunktion erfüllen, sie müssen neue und zusätzliche Qualifikationen vorweisen.
Der BLGS e.V. sieht hierin eine Aufgabe, die er seinen Mitgliedern gegenüber erfüllen wird. Die Mitglieder erwarten Beratungspräsenz, damit sie sich dieser neuen Herausforderung stellen können. Das erklärte Ziel des Vorstands lautet: Die Schulleitungsposition von Bildungseinrichtungen muss innerhalb unserer Strukturen eine Aufwertung erfahren.
Deshalb die Entscheidung: Bildungseinrichtungen können als „juristische Person“ die Mitgliedschaft im BLGS e.V. erwerben. In der Konsequenz daraus wurde nun die „Bundeskonferenz Schulleitung Gesundheitsfachberufe“ (BKSG) als Arbeitsorgan innerhalb des BLGS e.V. geschaffen. Der/die Schulleiter/In oder der/die stellvertretende Schulleiter/In der Mitgliedsschulen sind nun das namentlich genannte Mitglied in dieser Konferenz. Neue Impulse werden entstehen.

Am 30.05.2005 wurde auf einer Fachtagung in Wiesbaden das Konzept vorgestellt. „Wir wissen, Struktur und Konzeption dieser Konferenz (BKSG) ist entscheidend, denn es ist unser Ziel die BKSG als Arbeitsinstrument in der Bildungslandschaft der Gesundheitsfachberufe zu etablieren. Von dieser Konferenz muss eine innovative Kraft ausgehen mit der wir etwas bewegen können. Wir, ihr Vorstand ist davon überzeugt, dass mit dieser Entscheidung ein Weg eingeschlagen wurde der zukunftsfähig ist. Jetzt muss es uns gelingen, gemeinsam die Chance zu erkennen und die BKSG als konstruktive Arbeitsplattform zu entwickeln. Von dieser Konferenz muss eine innovativen Kraft freigesetzt werden, ganz im Sinne folgender These:

„Der Hebel für den Erfolg ist die Kraft der Idee“
Karen Heumann, Top Werbemanagerin, Agentur Jung von Matt

Hintergrund und Begründung für diese Entscheidung
Das strukturelle Konzept der Einzelmitgliedschaft der Lehrenden im BLGS e.V. ist und bleibt für den Verband die zentrale Grundvoraussetzung, um politisch wirkungsvoll agieren zu können. „Wir wollen und werden auch weiterhin das Anliegen unserer Einzelmitglieder im Verband stärken, wir wollen ihnen Antworten auf ihre Fragen geben“: So die Erklärung des Vorstands dazu.
Wir wissen aber, die Lehrenden haben andere Themen und andere Fragen als die Leitenden. Keine Frage, der Verband erhält seine politische Legitimation und seine politische innovative Kraft primär durch das Konzept der Einzelmitgliedschaften. Nur gemeinsam sind wir stark, deshalb ist und bleibt es das primäre verbandspolitische Ziel, die Lehrerin/ den Lehrer, ja den Berufspädagogen aus den unterschiedlichsten Bildungseinrichtungen der Gesundheitsfachberufe für eine Mitgliedschaft im BLGS e.V. zu überzeugen.

Bildungseinrichtungen als Mitglieder im Verband aufzunehmen, war eine Richtungsentscheidung, die zwingend notwendig war. Die Bildungslandschaft für die Pflegeberufe und für alle Gesundheitsfachberufe steht vor einer Neuorientierung. Bildungseinrichtungen stehen vor neuen und in erster Linie vor strukturellen, finanziellen und existentiellen Herausforderungen. Die Schulleitungen befinden sich im Fadenkreuz des Visiers, sie stehen unter Beschuss. Wer will der Behauptung widersprechen, dass nur eine Schulleitung mit hoher Kompetenz Chance hat sich den Angriffen von allen Seiten zu stellen. Die Schulleitung braucht berufsfachliche Kompetenz, sie braucht Personalführungskompetenz, betriebswirtschaftliche Kompetenz und Managementkompetenz.

Wir sehen diese neuen Herausforderungen und wollen als Vorstand des BA e.V. darauf eine verbandspolitisch richtige und zukunftsweisende Antwort geben. Deshalb diese Entscheidung: Schulleitungen unserer zukünftigen Mitgliedsschulen oder Bildungseinrichtungen werden in dem Arbeitsorgan „Bundeskonferenz Schulleitung Gesundheitsfachberufe“ eine Plattform für den konstruktiven Dialog finden und ein „Netzwerk Schulleitung“ knüpfen. Diese Konferenz wird die politische Kraft im Verband werden mit der wir diesen existentiellen Herausforderungen Paroli bieten können. 

Bitte klicken Sie hier, um das Konzept als PDF-Datei zu öffnen.

 

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